Über mich
May Blog
     Archiv
    März 2011
Januar 2011
September 2010
August 2010
Mai 2010
April 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
September 2009
August 2009
Juli 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
April 2008
Januar 2008
Oktober 2007
September 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Januar 2007
Dezember 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Januar 2006
Dezember 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Oktober 2004
August 2004

  Impressum

Neueste Kommentare

Nicole (825 Jahre Böhrige…): Ja es war ein tolles Fest, schade da…
Oszedo (Eisenbahndampf): Ah, daher die Dampflokgeräusche. Sow…
Wilfried (Silvester 2009): Danke, von der Gersdofer Straße vor …
Oszedo (Silvester 2009): Dir auch ein frohes neues Jahr! Sch…
Arne (Spitznamen): Geil…der Arsch von Roßwein, damit lo…
Wilfried (Spitznamen): Ja ich hatte das Döschen schon mal i…
Oszedo (Spitznamen): Und den Cache darin schon gefunden? …
Wilfried (Spielplatz): Das alte Jugendklubgebäude war zu DD…
Tobias Hinke (Spielplatz): Ist ein Gemeinschaftsprojet der Firm…
Wilfried (Spielplatz): Ja, ein leckeres Süppchen www…

Powered by Pivot - 1.40.5: 'Dreadwind'
XML-Feed (RSS 1.0)
XML: Atom Feed

Blog von Wilfried May

Hochwasserschutzmauer 4

Um die Aktivitäten der Bürgerinitiative zu bündeln habe ich eine neue Webseite eingerichtet. In dieser kann über die Aktivitäten der Bürgerinitiative diskutiert werden.

Hochwasserschutzmauer 3

Klicken zum Vergrößern


keine Mauer

Klicken zum Vergrößern


Mauer von der Flußseite

Klicken zum Vergrößern


Diese Bäume werden geopfert

Klicken zum Vergrößern


So kann man dann den Fluß betrachten

Hochwasserschutzmauer 2

Als ich am 1.10.07 über die Hochwasserschutzmauer für Roßwein berichtete war noch nicht sehr viel über das Bauvorhaben bekannt.
Am 12.8.08 wurde dann an der Mulde rotweises Flatterband in der Höhe der geplanten Mauer gespannt.
klicken zum vergößernklicken zum vergößernklicken zum vergößern


Hier sieht man gerade an der Stelle wo die Flutsäule steht wie hoch die Mauer wird. Das sind dort bis 1.80m. Auch zu diesem Zeitpunkt gab es keine Proteste zu der Mauer.
Jetzt ist das Projekt in der Anhörungsphase. Alle betroffenen Bürger und Institutionen können ihre Einwendungen schriftlich bis zum 22. August bei der Landestalsperrenverwaltung oder im Rathaus Roßwein abgeben.
Bei der Zusammenkunft der Arbeitsgruppe Stadtgestaltung am 27.7. waren Vertreter der Talsperrenverwaltung anwesend und es gab sehr viele Einwendungen zu der Mauer.
Am 28.7. hat sich nun eine "Initiative für einen bürgerfreundlichen Hochwasserschutz" gebildet die mit der vorliegenden Planung nicht so recht zufrieden ist.
Wer sich die Unterlagen anschauen möchte muß immerhin 12 Aktenordner durchsehen.
Diese Initiative trifft sich immer Mittwochs 18 Uhr in der Gaststätte "Altenburg" Mittelstraße. Die ersten Ergebnissse der Beratungen sind hier zusammengefasst :


Initiative für einen bürgerfreundlichen Hochwasserschutz


Am 28.7.2010 gründete sich in Roßwein die Initiative für einen bürgerfreundlichen Hochwasserschutz, welche als Bürgerinitiative auf die Gefahren und Probleme aufmerksam machen möchte, welche der Bau der Hochwasserschutzmauer in der geplanten Form mit sich bringt.
Die Initiative setzt sich überwiegend aus Anwohnern der vom Hochwasser betroffenen Straßen zusammen, welche das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Projektes Flutmauer kritisieren.
Der relativ geringe Schutz durch die Mauer vor einem Hochwasser wie 1954 ( HQ 50, abzulesen an der Flutsäule) steht in keinem Verhältnis zu den 3-5-jährigen Baumaßnahmen, welche mit Schmutz, jahrelangen Lärmbelästigungen und Bauschäden für die Gebäude an der Mulde einhergehen.
Das über 100 Bäume an der Mulde gefällt werden und die Wiederaufforstung zu großen Teilen außerhalb der Stadt Roßwein stattfindet, ist ein weiteres Argument gegen die Mauer.
„Für wenig Gegensicherung wird der Erholungswert der Muldenpromenade vernichtet,“ so Anwohner Lothar Grandke.

Die Bürgerinitiative fordert eine erneute Anwohnerbefragung zur Flutmauer, da die Pläne nun konkret geworden sind, die Erwartungen sich nicht erfüllt haben und sich die Situation damit verändert hat. Ohne eine genaue Kenntnis des Projektes, so die Mitglieder der Initiative, konnte man das Ausmaß und die Folgen bisher nicht abschätzen. Bei einer erneuten Befragung müssen die Vor- und Nachteile des Projektes neutral gegenübergestellt werden.

Infolge des Klimawandels ist künftig mit kurzen heftigen Unwettern zu rechnen, welche aber nicht unbedingt zum Muldenhochwasser führen müssen, wie der Starkregen im Juni 2008, bei dem Dresdner Straße und Querstraße überflutet wurden und sogar Mülltonnen, Pflastersteine und Gossendeckel weggespült wurden. Wie dieses Regenwasser dann in die Mulde abfließen soll, wenn da eine Mauer steht, ist nur unbefriedigend geklärt. Es müssen also noch Baumaßnahmen getroffen werden, welche dafür sorgen, daß das durch starken Regen entstehende Oberflächenwasser in die Mulde befördert wird.
Da die für das Flutmauerprojekt zuständige Talsperrenverwaltung das Problem des Regenwassers auf den Abwasserzweckverband abwälzt, befürchten Mitglieder der Bürgerinitiative, daß entstehende Kosten für den AZV auf die Bürger übertragen werden könnten.

Das Grundwasser soll mittels Pumpen über die Mauer gepumpt werden. Wenn die Talsperrenverwaltung diese Pumpen aber so wartet, wie sie sich bisher um den Fluß gekümmert hat, ist zu befürchten, daß die Pumpen im Ernstfall nicht funktionieren. Denn es liegen seit dem Hochwasser 2002 noch zahlreiche Felsbrocken und sogar Träger der eingestürzten Brücke an der Silberwäsche in der Mulde, während zum Beispiel innerstädtische Flutflächen im Uferbereich wie an der Mühlbrücke zusehends verkommen, da kein Gras mehr gemäht wird.

Die Bürgerinitiative unterstützt den Bau von Rückhaltebecken (wie bereits im Muldenoberlauf geplant) und die Schaffung von Flutflächen als ökologisch und wirtschaftlich wesentlich sinnvollere Alternative zum Einbetonieren der Flüsse.

Alle Bürger werden nochmals aufgefordert, sich das Projekt im Rathaus anzusehen und ihre Meinung und Eingaben an die Stadt Roßwein oder an die Talsperrenverwaltung zu schicken.
Am nächsten Mittwoch, den 4. August, trifft sich die IBH 18.00 Uhr wieder in der Gaststätte Altenburg in der Mittelstraße. Interessierte Bürger sind gern herzlich eingeladen.



Man wird sehen was sich jetzt noch bewegen läßt. Mir gefällt es auch nicht wenn eine solche Mauer gebaut wird. Vermutlich sind aber ganz andere Gründe viel wichtiger.
Solange noch einige für diese Mauer sind wird sie sicher gebaut.