Brand Sächsiche Schweiz
Am Sonntag bei herrlichen Wetter wollten wir den Balkon der Sächsichen Schweiz den Brand besuchen. Gegen 10 Uhr ging es in Roßwein los. Das das eigentlich zu spät war merkten wir in Pirna. Die Ausflugsidee hatten viele Leute und deshalb war durch Pirna ein riesiger Stau. danach ging es flott weiter bis Rathen. Dort am Fähranleger wieder eine große
Menschenmenge. Da in Rathen die Fähre aber ziemlich groß ist brauchten wir nicht lange zu warten. Auf der anderen Elbseite hatte ich von früher her das Erbgericht noch in Erinnerung und war sehr erstaunt über den
jetzigen Zustand. Im Ort haben wir noch ein sehr gute Bratwurst gegessen um die Wanderung auf dem Füllhölzelweg zur Waltersdorfer Mühle in Angriff zu nehmen.
Bei einem leichten Anstieg boten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Natur. Gleich danach ging es wieder etwas steiler nach unten.
In der Waltersdorfer Mühle gabs noch einen Kaffee
(sehr zu empfehlen) und über eine sehr alte Steinbrücke nun rauf zum Brand. Dieser Aufstieg war schon etwas
steiler. aber es hat sich gelohnt.
Trotz der nicht ganz klaren Sicht ist es ein toller Ausblick. Einen größeren Rundblick hat man sonst in der Sächsichen Schweiz nirgendwo. Von Rathen bis Sebnitz also 180 Grad Blickwinkel. Der Brandbaudenwirt hat nun auch einen neuen
Gastraum gebaut. Durch die großen Glaswände kann man auch bei kälteren Temperaturen die Aussicht genießen.
Der Abstieg über die Treppen in den tiefen Grund war nun aber richtig steil. Hier ging es dann nach Porchdorf wo wir eigentlich mit dem Zug nach Bad Schandau fahren wollten. Leider fuhr dieser erst in einer Stunde sodaß wir den Rest auch noch gewandert sind. Von Bad Schandau dann mit dem Zug nach Rathen zurück zum Auto und gegen 20 Uhr waren wir wieder zu Hause.
Hochwasserschutzmauer
Für die Stadt Roßwein ist der Hochwasserschutz zur Zeit in der Planung.
Am rechtsseitigen Ufer der Mulde ist geplant eine Schutzmauer zu errichten. Sie soll etwa einen Meter hoch werden und vom Gelände Armaturenwerk bis zum Schlachthof verlaufen. Sicherheit soll damit bei einem Hundertjährigen Hochwasser gewährleistet sein. Für die linke Seite der Mulde gibt es bis jetzt noch keine Planung. Auf dieser Muldenseite hat die Firma Mahle (ehemals Schmiedewerk) ihren Sitz und braucht für ihr Gelände diesen Schutz um Versicherungstechnisch abgesichert zu sein. Bei einem Hochwasser könnte es durchaus sein, das die Firma diesen Betrieb in Roßwein nicht mehr erhalten kann.
Die Anwohner an der Mulde wurden nun per Anschreiben gefragt ob sie diese Hochwasserschutzmauer haben möchten. Von den 287 Befragten waren 60 für die Mauer und 34 dagegen. Rund zwei Drittel haben also garnicht geantwortet.
Das Problem für die Stadtverwaltung und die Stadtverordneten ist nun, was tun?
Wenn die Mauer nicht gebaut wird und der Schadenfall tritt ein verklagen die Bürger die Stadt auf Schadenersatz.
Nun bitte ich die Anwohner die noch nicht geantwortet haben folgende Überlegung anzustellen. Wollt ihr diese Mauer die ja nur ein Hochwasser wie 1954 abhält. Siehe Wasserhöhe an der Flutsäule. Die Mauer soll so hoch werden wie das Geländer an der Flutsäule. Ein Hochwasser wie 2002 kann damit nicht abgewehrt werden. Die Anwohner wissen auch, das das Wasser meist von hinten aus der Kanalisation kam.
Ich will hiermit anregen, noch einmal über die meiner Meinung nach häßlichen Mauer nachzudenken.
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